Literatur · Theater

Salonleben: Österreich intim


Karin Lischka liest aus den Erinnerungen der Berta Zuckerkandl, Gottlieb Wallisch begleitet sie am Klavier.

Sie war Schriftstellerin, Journalistin und die letzte große Salonnière im Wien der Jahrhundertwende. Ihre Beziehungen erstreckten sich in die Welt der Literatur, der Kunst, der Musik, des Theaters, der Mode, der Medizin, der Philosophie und der hohen Politik. Ihre Aufzeichnungen lassen die versunkene Welt des Fin de Siècle wieder auferstehen: in Telefongesprächen, Briefwechseln und Anekdoten aus Begegnungen mit Gustav Mahler, Alexander Girardi, Max Reinhardt, Katharina Schratt, Kaiser Franz Josef, Erzherzog Franz Ferdinand, Engelbert Dollfuß, Arthur Schnitzler und Gustav Klimt.

1938 emigriert Berta Zuckerkandl nach Paris, wo sie Eugène Carrière, Maurice Ravel und Franz Werfel begegnet. Im Wechselspiel zwischen Textpassagen aus Zuckerkandls Buch Österreich intim – Erinnerungen 1892-1942 (Amalthea Verlag) und Musik von Brahms, Zemlinsky, Korngold, Ravel u.a. entsteht ein schillerndes Kaleidoskop dieser Zeit vor der Zeitenwende.


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