Party · Vortrag

Salon in Gesellschaft


Drinks, Diskurs und Pop mit nachdenklichen Gästen.

Die Gegenwart verliert ihre festgefügten Strukturen. Realitäten, Perspektiven und Ideologien entziehen sich zunehmend gewohnten Kategorien und mischen sich in einer unentwirrbaren Interaktion. Der »Salon in Gesellschaft« widmet sich in einem freien Gedankenaustausch auf Augenhöhe den großen und den vermeintlich kleinen Fragen, um Fakten, Möglichkeitsräume und Gedankengebäude auszuloten.

mit

Ilija Trojanow
Walter Gröbchen



Moderation: Jana Vetten



Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise wurde eine Debatte wiederbelebt, die als längst überwunden galt: Sie dreht sich etwa um Begriffe wie Leitkultur, Gemeinschaftsbildung, Regionalität und Heimat.
Abseits der Diskussion über Regeln und Gebote zeigt sich aber auch zunehmend die Lust an einer künstlerischen Aneignung von Folklore und Tradition, am Spiel mit eigenen und fremden Verankerungen des Selbst. Einerseits erscheint im Zeitalter von Migration und Globalisierung die kulturelle Vielfalt mehr denn je ein konstitutives Element europäischer Gesellschaften zu sein. Andererseits wird eine globale Einheitskultur als Bedrohung und Entwurzelung wahrgenommen.
Wir fragen im Anschluss daran: Ist ein leitendes Narrativ für das gesellschaftliche Zusammenleben überhaupt sinnvoll? Besteht dieses zwangsweise in einfältiger Identifikationsbemühung, Grenzziehung und regressiver Abwehrhaltung oder möglicherweise auch in vielfältiger Globalität?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Autor Ilija Trojanow und den Musikverleger Walter Gröbchen eingeladen.


Vergangene Termine