Jazz

Sain Mus/ Erich Schleyer



In ihrem »Loriot«-Abend präsentieren Erich Schleyer und das charismatisch- experimentelle Duo Sain Mus die besten Stücke des großen Humoristen in einer musikalischen Lesung – theatralisch und klanglich pointiert, skurril und allzumenschlich.

Mit seinen kongenialen Minidramen erkundet Vicco von Bülow alias »Loriot« die ganze Dimension menschlichen Daseins – von Liebesbriefen und Kochrezepten über Szenen einer Ehe und politischen Reden bis zum legendären Opernführer. »Infolge mannigfaltiger Belastung durch Beruf, Familie und Freizeit ist der moderne Mensch kaum mehr imstande, sich auf ein mehrstündiges Bühnenwerk zu konzentrieren«, räsoniert Loriot verschmitzt über seine Bühnenstücke. »Aus diesem Grunde überschreitet so gut wie keines meiner Dramen eine Länge von fünf Minuten. Damit sind sie dem biologischen Rhythmus von Menschen und weißen Mäusen angepasst!« In ihrem »Loriot«-Abend präsentieren Erich Schleyer und das charismatisch- experimentelle Duo Sain Mus die besten Stücke des großen Humoristen in einer musikalischen Lesung – theatralisch und klanglich pointiert, skurril und allzumenschlich.

Seit 2006 sind die Musiker Philipp Erasmus und Clemens Sainitzer auf der Suche nach einer eigenen Klangsprache und entwickeln dadurch ihren ganz eigenen Stil. Sie komponieren darwinistisch. Nichts wird notiert, nur Ideen die sich in den Proben durchsetzen und ungefähr drei Konzerte überleben, werden in ihr Repertoire aufgenommen. Weiterentwicklungen und Mutationen sind nicht ausgeschlossen. Ihre Musik schwankt zwischen freien Elementen und ausgeschriebenen Passagen - immer im Spannungsfeld zwischen tonaler Klangwelt und dem unendlichen Universum von Sounds und Geräuschen. Beeinflusst wurden und werden sie von Musikern wie Harry Pepl, Andy Manndorff, Karl Ritter, Jens Thomas, Christof Lauer, Fred Lonberg-Holm, Ernst Reijseger, Peter Brötzman, Mats Gustafsson und Ken Vandermark sind für uns Ausgangspunkt und Orientierung.

Philipp Erasmus – Gitarre
Clemens Sainitzer – Cello