Alte Musik · Klassik

Sacred Bridges


Psalmen Davida in jüdischen, christlichen und muslimischen Vertonungen des 16. und 17. Jahrhunderts

Als Quelle der Spiritualität, als politisches Instrument sowie zur Verknüpfung von Tradition und Moderne sollen Psalmen dazu dienen, die Menschen zueinander zu führen. Und tatsächlich rekurrieren Juden, Christen und Muslime hier auf die gleichen Klage- und Freuden-, Lob- und Preislieder und Sündenbekenntnisse.

Psalmvertonungen von Komponisten aus ein und derselben Epoche, aber aus drei unterschiedlichen Religionen sollen daher in einem einzigen musikalischen Abend dargeboten werden und auf diese Weise eine Brücke zwischen den augenscheinlich so verschiedenen Kulturen schlagen.

In Sacred Bridges verschmelzen die Vertonungen Salamone Rossis, Claude Goudimels, Jan Pieterszoon Sweelincks und Ali Ufkîs dabei zu einer neuen Einheit, die die wohl ursprünglich intendierte Wirkung der Psalmen wieder aufleben lassen soll: geheiligte Brücken zu schlagen zwischen Völkern, Religionen, zwischen Menschen!


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