Literatur

Ruth Aspöck, Robert Kleindienst (Bild) und Clemens Ottawa lesen gegen das Vergessen


Wir wollen uns erinnern: In seinem neuen Buch „Vermintes Echo“ (edition laurin) verbindet der Salzburger Autor Robert Kleindienst Bruchstücke, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen; Grodek, medizinische Experimente, Eichmann-Prozess, entwurzelte Kindheit; beklemmende Momente psychischer und physischer Grenzgänge, die sich dem Vergessen entgegenstemmen.

Ruth Aspöcks Buch „Der Krieg nach dem Frieden“ (Löcker Verlag) erzählt anhand von fünf Personen die Geschichte einer Familie nach dem Zweiten Weltkrieg, die Verarbeitung der Kriegserlebnisse und den Wiederaufbau, eingebettet in politische Zeitgeschichte – auch mit starkem Bezug zur Stadt Salzburg.

Clemens Ottawa hat mit seinem Buch „Österreichs vergessene Literaten. Eine Spurensuche“ (Kremayr & Scheriau) einen Blick auf Autorinnen und Autoren aus drei Jahrhunderten geworfen, die es verdienen, in unserem Bewusstsein verankert zu bleiben. Lebensweg und Textproben verbinden und verschränken sich; am heutigen Abend wird er unter anderem über die verstorbenen Salzburger Schriftsteller Gerold Foidl und Meta Merz sprechen.


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