Klassik

Russisches Nationalorchester


Programm:

Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77

Pjotr I. Tschaikowskij: „Dornröschen“ op. 66

1989 gründete Mikhail Pletnev mit Zustimmung des damaligen Staatschefs Michail Gorbatschow das erste privat finanzierte Orchester Russlands, das Russische Nationalorchester (RNO). Heute zählt das RNO zu den besten Orchestern weltweit. Jede Saison unternimmt das RNO unter der Leitung von Pletnev und namhaften Gastdirigenten Tourneen durch Europa, die USA und Asien. 1996 spielte es das Eröffnungskonzert der Olympischen Spiele in Atlanta. Pletnev ist gefeierter Pianist (1978 gewann er den Internationalen Tschaikowskij-Wettbewerb), gefragter Dirigent und beachteter Komponist. Das RNO war das erste russische Orchester, das einen „Grammy“ erhielt (2004). Im Dezember 2010 feierte das RNO zusammen mit dem Geigenvirtuosen Gidon Kremer sein 20-jähr­iges Jubiläum mit einer Europatournee unter der Leitung seines Gründers Mikhail Pletnev.

Die brillante internationale Karriere des aus Moskau stammenden und in Italien lebenden Geigers Sergej Krylov begann damit, dass er den Antonio Stradivari-Wettbewerb in Cremona und den Fritz Kreisler-Wettbewerb in Wien gewann. Seit 2009 ist er der Musikalische Leiter des Litauischen Kammerorchesters. Krylov konzertierte mit den renommiertesten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem English Chamber Orchestra und dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Vladimir Ashkenazy und Saulius Sondeckis zusammen. Von allen Begegnungen während seiner künstlerischen Karriere war seine Freundschaft mit Mstislav Rostropovich sicherlich eine der prägendsten. Neben den Orchesterkonzerten widmet sich Krylov regelmäßig der Kammermusik, u. a. gemeinsam mit Yuri Bashmet, Itamar Golan und Lilya Zilberstein.


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