Alte Musik · Klassik

Rupert Gottfried Frieberger, Orgel


Werke von H. Scheidemann, Chr. Flor, G. Muffat, N. Hanff, Joh. Pachelbel, Joh. C. Fischer, Joh. G. Walther, Joh. S. Bach und R. G. Frieberger

Die Idee einer neuen Orgel in der Minoritenkirche Linz geht auf den 2007 verstorbenen Organisten August Humer zurück. Sie wurde von der Oö. Landesregierung aufgegriffen und mit einer Komission durch Wolfgang Kreuzhuber, Rudolf Jungwirth und Rupert Gottfried Frieberger fachlich soweit vorbereitet, dass der Auftrag an die Orgelbauwerkstätte Kristian Wegscheider in Dresden vergeben werden konnte.

Rupert Gottfried Frieberger begleitete das Projekt als Orgelsachverständiger, das keine direkte Stilkopie sein will, sondern eine sächsische Barockorgel als Grundkonzept zum Ziel hat, in der sich Prinzipien der Orgelbauer Gottfried Silbermann und Zacharias Hildebrandt wiederfinden. Dementsprechend hat die Orgel auch eine historische Stimmungstemperatur und eine Stimmtonhöhe von 415 Hz. Auch die Umfänge entsprechen der klassischen Barockorgel in Sachsen mit C-d´´´ in den Manualen und C-d´ im Pedal.

Als Gehäuse dient nach Entscheidung der Denkmalpflege der ursprünglich auf den Salzburger Orgelbauer Ludwig Mooser (um 1850) zurückgehende Orgelkasten, der 1884 von Leopold Breinbauer nochmals adaptiert und neu gefasst wurde. Die behutsame Sanierung der Fassung und Vergoldung besorgte Martin Schildberger. Die darin eingearbeitete neue Spielanlage repräsentiert einen sächsischen Orgelspieltisch der Barockzeit. Die Orgel stellt somit eine Bereicherung für die oberösterreichische Orgellandschaft dar.
(R. G. Frieberger)

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