Theater

Rudi van der Merwe - Trophée


Der Titel Trophée spielt auf die Jagd nach Trophäen im Krieg und die als Beutestücke deklarierten Trophy Wifes an und verarbeitet zudem die durch die Jagd und den Einsatz von Waffen geprägte Jugenderlebnisse des in Südafrika geborenen Künstlers.

Ein choreografierter Kreuzzug, der gegen das Publikum im Grün von Grafenegg vorrückt: Trophée von Rudi van der Merwe beginnt, unterstützt von sich bis in Kriegsgetrommel steigernden Soundscapes von Béatrice Graf, als eine Wahrnehmungsstudie für Weitsichtige. Am Ende eines rund 300 Meter langen Feldes formiert sich eine Gruppe von drei Tänzerinnen. Sie tragen ausladende, barocke Röcke und weiße Gesichtsmasken und wirken so wie Mischlingswesen aus einer nicht genau fassbaren Vergangenheit und einer bedrohlichen Zukunft. Sie bewegen sich, changierend zwischen höfischem Tanzzeremoniell und militärischer Formationsbildung, auf einen improvisierten Zaun aus weißen Holzkreuzen zu, der einige Meter vor den Besuchern angebracht ist. Die Grenze fällt, Raum wird erobert und neu vermessen. Die Gewalt der Invasion und der Tod kommen zu ihren Bildern. Der Titel Trophée spielt auf die Jagd nach Trophäen im Krieg und die als Beutestücke deklarierten Trophy Wifes an und verarbeitet zudem die durch die Jagd und den Einsatz von Waffen geprägte Jugenderlebnisse des in Südafrika geborenen Künstlers.

Konzept: Rudi van der Merwe, Béatrice Graf
Choreografie: Rudi van der Merwe
Choreografie entstanden in Zusammenarbeit mit: Susana Panadés Diaz und Jòzsef Trefeli
Performance: Ivan Blagajčevic, Gyula Cserepes, Claire-Marie Ricarte
Musik und Performance: Béatrice Graf
Zusammenarbeit Szenografie: Victor Roy
Zusammenarbeit Kostüme: Kata Tòth
Administration: Laure Chapel
Promotion: Gábor Varga
Produktion: Skree Wolf


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