Klassik

RSO Wien & Klangforum Wien


Niemals bisher haben die beiden besten Klangkörper Österreichs im weiten Land der Musik der Zeitgenossen gemeinsam auf derselben Bühne ein Stück gespielt.

Budgetkürzung? Noch kleinere Besetzungen? Marginalisieren des akustischen Ereignisses? Wir bündeln daraufhin die bedrängten Kräfte zu nie dagewesenem Luxus.

Niemals bisher haben die beiden besten Klangkörper Österreichs im weiten Land der Musik der Zeitgenossen gemeinsam auf derselben Bühne ein Stück gespielt.

Beim musikprotokoll 2014 ist es soweit: Das RSO Wien musiziert gemeinsam mit dem Klangforum Wien. Die Vorlage liefert Georg Friedrich Haas. Er konzipiert ein „concerto grosso“ für Kammerensemble und Orchester.

Die Idee: Ein Werk kombiniert orchestralen Klangsinn mit den Feinheiten eines ensemblehaften Solistenkollektivs als ein quasi neues, zeitgenössisches und luxuriöses Genre von Musik.

Das Orchester als essentieller Klangkörper der vergangenen circa 250 Jahre europäischer Musik war in all diesen Jahren im Genre Konzert immer wieder künstlerischer Partner von Instrumentalsolisten. Sozusagen von Vivaldi bis Rihm.

Das Ensemble als essentieller Träger zeitgemäßer Musik entstand in der uns heute geläufigen Form in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Solist/innenkollektiv. Nun spielt das Klangforum Solist und das RSO Orchester. Auf zu neuen Klangufern.

Programm:

concerto grosso Nr.2
RSO Wien, Georg Friedrich Haas

Ebe und anders
Klangforum Wien, Pierluigi Billone

Gezeiten.
RSO Wien, Jörn Arnecke


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