Klassik

RSO Wien


Programm:

Marc-André Dalvbavie - La Source d’un regard (2007)

Marc-André Dalvbavie - Sonnets de Louise Labé für Countertenor und Orchester (2008)

Anton Bruckner - Symphonie Nr. 1 c-Moll

Der 1978 geborene französische Countertenor Philippe Jaroussky zählt zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Bei den Victoires de la Musique wurde er 2004 als Neuentdeckung, 2007 und 2010 als Sänger des Jahres gefeiert; im Januar 2009 erhielt er – wiederum als Sänger des Jahres – den MIDEM Classical Award.

Im Bereich der barocken Musik hat sich Philippe Jaroussky ein außerordentlich breites Repertoire erarbeitet, das von Monteverdi, Giovanni Felice Sances und Luigi Rossi bis zu Händel und vor allem Vivaldi reicht, dem er sich in den vergangenen Jahren besonders intensiv gewidmet hat.

Darüber hinaus hat er 2008 Dalbavies Liederzyklus nach Sonetten von Louise Labé uraufgeführt. Philippe Jaroussky konzertiert mit den führenden Alte-Musik-Formationen unter Dirigenten wie Jean-Christophe Spinosi, William Christie, Marc Minkowski, René Jacobs, Christina Pluhar, Jérémie Rhorer, Emmanuelle Haïm, Nathalie Stutzmann, Andrea Marcon, Diego Fasolis und Fabio Biondi. Engagements führten ihn an die renommiertesten europäischen Konzert- und Opernhäuser sowie u. a. nach New York, Chicago, Los Angeles, Boston, Buenos Aires, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Seoul, Hong Kong, Beijing, Shanghai, Tokyo und Osaka.

In der jüngeren Vergangenheit sang er an der Seite von Cecilia Bartoli den Sesto in konzertanten Aufführungen von Händels Giulio Cesare mit Les Arts Florissants und William Christie und wirkte im Mai 2010 in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, wiederum unter Christie, in Madrid mit. Im Jahr 2002 gründete er das Ensemble Artaserse, mit dem er in ganz Europa aufgetreten ist. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er mit einem Farinelli-Programm im Rahmen der Pfingsfestpiele 2009, wo er auch 2012 neben Cecilia Bartoli in Händels Giulio Cesare zu erleben war.

Philippe Jaroussky hat mit zahlreichen Einspielungen auf sich aufmerksam gemacht, darunter Werke von Vivaldi unter Jean-Christophe Spinosi und diverse Solo-CDs, die mit Preisen wie dem Diapason d’Or, dem Choc du Monde de la Musique und dem Gramophone Award ausgezeichnet wurden. Nach einer Auszeit Anfang 2013 kehrte er im September 2013 zusammen mit dem Venice Baroque Orchestra auf die internationale Konzertszene zurück.


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