Klassik

Royal Philharmonic Orchestra


Programm:

CARL MARIA VON WEBER
OUVERTÜRE ZUR OPER „EURYANTHE“ OP. 81

ANTONÍN DVOŘÁK
KONZERT FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER H-MOLL OP. 104
SYMPHONIE NR. 9 E-MOLL OP. 95 „AUS DER NEUEN WELT“

Die „Times“ staunte über Charles Dutoit, der „mit seinen 77 Jahren nichts von seiner tänzerischen Gewandtheit auf dem Podium verloren hat. Viele jüngere Dirigenten würden ihn um seine physische Energie beneiden.“ Unter der künstlerischen Leitung des gebürtigen Schweizers, der zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zählt, erlebt das Royal Philharmonic Orchestra eine große Blüte. Das „britische Nationalorchester“, das unter der Patronanz des Herzogs von York, Prince Andrew, musiziert, bringt in seinem Tourneeprogramm Musik von zwei Komponisten mit, die einst vom Londoner Publikum gefeiert wurden: Carl Maria von Weber als Operndirigent, Antonín Dvořák bei wiederholten Gastspielen mit Symphonik und Konzertmusik. Um „Euryanthe“ hätten Weber selbst Gluck und Mozart beneiden müssen, meinte der Dichter Ludwig Tieck. Die traumhafte Ouvertüre zu der Oper spielen die „Royals“ als Prolog zu den zwei populärsten Werken Dvořáks, dem Violoncellokonzert und der „Symphonie aus der Neuen Welt“. „Ein Muster von musikalischer Aufrichtigkeit und Charisma“ attestierte dem deutschen Violoncellisten Alban Gerhardt die „Los Angeles Times“. Dem Kritiker der „Salzburger Nachrichten“ blieb „vor Verblüffung der Atem“ weg, als er Gerhardt „mit fliegendem Bogen und rasenden Fingern“ an seinem Violoncello aus der Werkstatt des Brixener Geigenbaumeisters Matteo Goffriller erlebte.


Vergangene Termine