Jazz

Roy Ayers & Ubiquity


Vibrafonist, Sänger und Komponist Roy Ayers gibt sich live die Ehre in Wien.

Roy Ayers, Vibrafonist, Sänger und Komponist zwischen Jazzfunk, Boogie und Soulballade, hat den Labelboss von BBE, Peter Adarkwah, noch einmal in seine Archive gelassen. Die Folge? Eine zweite, superbe "Virgin Ubiquity"-Kompilation, die ungehobene Schätze aus den Siebzigerjahren versammelt, die allesamt von weichen Grooves und raffinierten Harmonien getragen werden, die vor allem im Sommer wissend gehört werden, verändert doch die Jahreszeit die Gehörsensibilitäten veritabel.
Nicht selten rätselt man im nebeligen November, was einen an diesem oder jenem wuseligem Werk so affizierte. Bringt aber die Sonne das Blut in Wallung, kommen auch all die versteckten Wirkkräfte und klandestinen Konnotationen wieder empor, der Connaisseur lechzt wieder nach jenen flächigen Arrangements, wie sie die Großen der Siebzigerjahre so unnachahmlich kreierten: Larry und Fonce Mizell, Donald Byrd, Lonnie Liston Smith und Roy Ayers, der König des Jazz-Funk-Boogie, der immer wusste, dass anspruchsvolle Musik und eine gewisse Kulinarik nicht unbedingt ein Widerspruch sein müssen. Auf "Virgin Ubiquity II" finden süße Reverien und harsche Realitäten in den Stimmen von Merry Clayton, Terri Wells und Carla Vaughn neu zueinander. (Samir H. Köck, 2005) Roy Ayers: vibraphone, vocals Mark Adams: keyboards Trevor Allen: bass Christopher De Carmine: drums


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