Theater

Rotterdam


Eine romantic comedy über Liebe, Beziehungen und sexuelle Identität: Frau oder Mann, underscore oder Gender-Sternchen? Die mit dem Olivier Award 2017 ausgezeichnete, international erfolgreiche „Westend-Show“ als kontinentaleuropäische Erstaufführung im Gemeindebautheater.

„Du willst ein Mann werden? Nein, Ich will nur aufhören eine Frau zu sein.”

Das lesbische Wiener Expat-Pärchen Alice und Fiona lebt seit einigen Jahren zusammen in der weltoffenen Hafenstadt Rotterdam. Gerade als Alice nach Jahren des Zögerns den Mut aufbringt, vor ihren Eltern ihr Coming-out zu haben, eröffnet ihr Fiona, dass sie sich eigentlich als Mann identifiziert und fortan als Adrian leben möchte.
Zunächst im Schock versucht Alice, Fiona/Adrian zu unterstützen, hat aber plötzlich ein Problem mit ihrer eigenen Sexualität: Macht die Beziehung mit Adrian sie nun hetero?

Bei Facebook kann man zwischen 60 verschiedenen Geschlechtern wählen, die Frage wer auf welche Toilette gehen darf und ob es Toiletten für das „dritte Geschlecht“ braucht, hat die elitär-akademische Diskursebene schon längst verlassen und sorgt von Williamsburg New York bis Zwettl im Waldviertel für heiße Diskussionen, an denen Freundschaften zerbrechen können und sich wahre Reaktionäre die Maske vom Gesicht reißen.

Höchste Zeit, dass sich das Erdberger Boulevardtheater dieser gesellschaftlich spannenden Thematik annimmt, jedoch nicht in performativer, diskursiver Form, sondern, wie immer, ganz nah am Zuschauer, in diesem Fall als Komödie.

Mit seiner Show WHAT WOULD SPOCK DO? sorgte der Autor und Regisseur Jon Brittain letzte Saison für Standing Ovations im ausverkauften Rabenhof Theater. Nun kehrt er mit seinem preisgekrönten Stück nach erfolgreichen Aufführungen in New York, Los Angeles und Guadalajara nach Wien Erdberg zurück.


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