Literatur · Volksmusik · Klassik

Rosmanith/Berger/Bakanic


Erzählen muss man können, und Wolfram Berger kann es. Dabei hat er nicht nur eine markante Stimme, der man auch beim Rezitieren einiger Telefonbuchseiten zuhören könnte.

Doch nicht nur das „Wie“, auch das „Was“ zählt. Er bringt mühelos Texte von Karl Marx und Groucho Marx zusammen, und für das Programm „Vagabunden … mit Heimweh“ lässt er zur Feier des 500 Jahre alten Till Eulenspiegel Flaneure und Vaganten ihr Leben zwischen Trinken, Liebe, Fernweh, Melancholie und Herzleid erzählen.

Was ihm die Stimme und die Auswahl der Texte, das sind Mitspieler Peter Rosmanith seine wahrhaft „sprechenden Trommeln“ des aus aller Welt kommenden Perkussionsinstrumentariums, das sind dem Akkordeonisten Christian Bakanic die durch das wunderbare Druckwerk der Luft erzeugten Töne, mit der sein Instrument den Gesang des Windes einfängt und wiedergibt.

Jeder von ihnen ist ein Erzähler eigener Art, und wenn sie sich zum gemeinsamen Erzählen zusammen finden, dann gehen sie einerseits den Spuren des Erzählten nach, erforschen aber gleichzeitig das „Wie“ des Erzählten: Welchen ganz eigenen Klangraum bilden die Erzählungen im Gang durch die Jahrhunderte und die Kulturen? Wie hört sich ein Francois Villon an, wie ein Eulenspiegel – und was haben sie uns noch zu sagen?

Wolfram Berger - Sprechgesang
Christian Bakanic - Akkordeon, Keyboard
Peter Rosmanith - alle Geräusche dieser Welt


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