Tanz

Roses einsam.gemeinsam


Sieben junge Performer_innen begeben sich auf den Pfad des Widerstands.

Eine Handvoll junger Menschen übertritt eine unsichtbare Linie: Sie wollen nicht mehr schweigen, nicken, mitlaufen. Sie wollen gehört werden! Jetzt, damals zukünftig. Sie kämpfen für ihre Ideale, sie verweigern sich der Gleichschaltung und Ignoranz, sie bestehen auf das Recht des unabhängigen Denkens und auf die Konsequenz persönlichen Handelns. Sie sind schnell. Sie sind zusammen. Sie sind mutig – oder wahnsinnig?

Ihre Ausgangsfrage: Was passiert, wenn sich eine Gruppe aufrechter Menschen entscheidet, mit hohen Idealen und unbeugsamer Hoffnung einer Welt von Gewalt und Repression entgegen zu treten?

Ihre Inspiration sind die Briefe und Tagebücher der Mitglieder der "Weißen Rose", jener Gruppe junger Student_innen, die sich im Nazi-Deutschland gegen Hetze, Misstrauen, Verrat und Vergeltung zur Wehr setzte und dafür 1943 hinterichtet wurde. Ihre Figuren könnten deren Namen tragen – Hans, Sophie, Willi, Alexander, Christoph. Oder jeden anderen. Denn sie verkörpern, was sich in jedem Aufbegehren gegen Unmenschlichkeit wieder findet.

Künstlerische Leitung & Choreographie: Wies Merkx | Produktionsleitung: Johanna Juliane Thomas | Musik: Guy Corneille & Hans Vermunt | Dramaturgische Mitarbeit: Ursula Jenni & Yvonne Birghan-van Kruyssen | Bühne & künstlerische Mitarbeit: Charles Corneille | Kostüme: Wies Merkx | Gesamtleitung: Wies Merkx, Wolfgang Stüßel, Yvonne Birghan-van Kruyssen | Mit: Guy Corneille, Oliver Moritz, Josephine van Rheenen, Maarten Rischen, Andreas Schwankl, Noemi Wagner, Melanie Wirz


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