Klassik

Rolando Villazon singt Mozart


Rolando Villazon in Wien vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Für kaum einen Sänger schlagen in der Musikstadt mehr Publikumsherzen. Vor allem wenn er in einer seiner Paraderollen, etwa als Rodolfo, als Werther, Roméo, als Hoffmann, als Nemorino oder als Des Grieux glänzt. Aber auch, wenn er sich mit Schumanns «Dichterliebe» als Liedsänger präsentiert.

Bei seinem vierten Abend in der Great-Voices-Reihe zeigt der Tenor wieder eine neue Facette seines enormen Könnens und seiner Vielseitigkeit. Diesmal stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm.

Ein Komponist, dem er sich nicht zum ersten Mal widmet. Unter Yannick Nézet-Séguin hat er den Don Ottavio im «Don Giovanni» interpretiert. Die dabei entstandene CD-Einspielung (Deutsche Grammophon) erntete sensationelle Kritiken.

Im Salzburger Festspielsommer 2012 war er der vielgelobte, vom Publikum gefeierte Alessandro in von William Christie geleiteten Aufführungen der Serenata «Il re pastore». Schließlich wurde er erst jüngst für seine Interpretation der Hauptrolle in Mozarts «Lucio Silla», dirigiert von Marc Minkowski, stürmisch gefeiert. Begleitet vom famosen und ohne Dirigenten spielenden kammerorchesterbasel stellt sich Villazón auch im Konzerthaus als Alessandro und Don Ottavio vor und wird mit Mozarts herrlichen und selten zu hörenden Konzertarien sein Wiener Publikum verzaubern.


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