Vortrag

Roland Girtler - Farbenstudenten zwischen Weltbürgertum und Antisemitismus


Als die Burschenschaft im Juni 1815 im Gasthof zur Tanne in Jena gegründet wurde, stand vor diesem der Baum der Jakobiner, das Symbol der französischen Revolution. Den freisinnigen Ideen der Burschenschaft entsprach, dass Juden den Burschenschaften angehörten. In seinem Buch arbeitet Roland Girtler heraus, dass antisemitische Tendenzen, die sich insbesondere ab den 1870er Jahren in Burschenschaften zeigten, den alten Ideen der frühen Burschenschaft widersprechen. Ebenfalls im Fokus des Autors sind jüdische Burschenschafter wie Theodor Herzl, Franz Boas, Egon Erwin Kisch u.a. ...

Chefkurator Werner Hanak-Lettner im Gespräch mit dem Autor.
Um Anmeldung wird gebeten, Tel.: 535 04 31-110 oder E-Mail: events@jmw.at.

Einlass 18:15 Uhr
Eintritt frei


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