Jazz

Roger Cicero singt Sinatra


Der Jazz-Sänger Roger Cicero starb laut Management an einem Hirnschlag.



Der deutsche Jazzsänger Roger Cicero ist tot. Der 45-Jährige ist, wie erst jetzt bekannt wurde, am vergangenen Donnerstag an den Folgen eines Hirnschlags verstorben, bestätigte sein Management einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung.

Der gebürtige Berliner war laut Bild nach einem letzten Liveauftritt im Bayerischen Fernsehen ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo sich sein Zustand rapide verschlechterte. Cicero verstarb demnach am Abend des 24. März, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Bereits im November hatte der Musiker wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung seine Konzerttermine bis Ende 2015 abgesagt. Erst kürzlich habe er noch Interviews gegeben, erklärte seine Managerin.



Roger Cicero singt Sinatra Tour



Für den April war eine Tour geplant, die den Vater eines siebenjährigen Sohnes am 15. April auch nach Wien in die Stadthalle geführt hätte. 2007 trat der Musiker für Deutschland beim Eurovision Song Contest an und belegte mit "Frauen regier'n die Welt" den 19. Platz. Für die Fußball-Europameisterschaft 2012 veröffentlichte er den Song "Für nichts auf dieser Welt" und damit den offiziellen DFB-Fansong. Im vergangenen Jahr veröffentliche er mit "Cicero sings Sinatra" ein Hommage-Album an Frank Sinatra. Mit seinen Alben "The Roger Cicero Jazz Experience" und "Cicero sings Sinatra" war er jeweils für den Echo 2016 nominiert.

Auch als Schauspieler versuchte sich Cicero und spielte 2008 an der Seite von Heike Makatsch den Musiker Ricci Blum im Film "Hilde".


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