Klassik

Robert Wolf, Flöte & Ludwig Lusser, Orgel


Die beiden gebürtigen Osttiroler Musiker Robert Wolf und Ludwig Lusser spielen Werke von Bach, Telemann und Urbaner.

Das Konzert wird anlässlich einer auf der Tammerburg stattfindenden Ausstellung mit Werken von Maria Wolf und ihrer im letzten Jahr verstorbenen Zwillingsschwester Luise Weingartner veranstaltet. Die Vernissage der Ausstellung findet am Donnerstag, dem 15.September um 19.00 Uhr statt.

ROBERT WOLF
wurde 1948 in Lienz geboren, dort erste musikalische Ausbildung und Erfahrungen im Lienzer Stadtorchester. Abschluss des Flötenstudiums mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Außerdem Studien in Komposition, Atem- und Musikpädagogik (Lehrbefähigung für AHS, Klavier und Flöte). 1975-2014 Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst im Wien, 1976-2015 Soloflötist der Wiener Symphoniker.
Unter Chefdirigent Vladimir Fedosejew Flötenkonzert von Helmut Eder bei den Bregenzer
Festspielen und Europäische Erstaufführung des Flötenkonzerts von Christopher Rouse im Wiener Konzerthaus. Rege internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker.
Zahlreiche Recitals mit Klavier, Orgel, Harfe und Gitarre. Zuletzt mit Tochter Agnes Wolf
(Klavier) und Alvaro Pierri (Gitarre). Mit Agnes und dem 1.Solocellisten der Wiener Symphoniker Michael Vogt Auftritte als „Tamino Trio“.
Zahlreiche Konzerte und Aufnahmen als Mitglied des Concentus Musicus Wien. In dieser
Funktion solistisch an der Gesamtaufnahme der Tafelmusiken von G. Ph. Telemann auf
Originalinstrumenten beteiligt. Aufnahme des Konzerts für Flöte, Harfe und Orchester von W. A. Mozart unter der Leitung
von Nikolaus Harnoncourt.

LUDWIG LUSSER
geb. 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989-1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu).1993 und 1995 erhielt er den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst. Meisterkurse belegte er u. a. bei L. F. Tagliavini, William Porter, J. Cl. Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet, Piet Kee.Von 1996 bis 2006 war er Lehrer für Orgel, Liturgisches Orgelspiel und Improvisation am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Improvisation, Liturgisches Orgelspiel, Orgel, Continuo und Orgel-Kammermusik.Von 2000 bis 2006 war er Organist des Wiener Schottenstiftes. Von 2003 bis 2006 unterrichtete er auch als Assistent von Prof. Michael Radulescu an der Universität für Musik in Wien.Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik.Seit 1989 widmet er sich in zunehmendem Maße verschiedensten Konzertverpflichtungen als Organist, Continuo-Spieler und Improvisator.


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