Jazz

Robert Schönherr Quartet feat. Alexandra Schenk


Man muss das musikalische Rad nicht unbedingt immer wieder zwanghaft neu erfinden, um Spannendes und Mitreißendes entstehen zu lassen.

Klassischer Jazz modern interpretiert

Es passt und wirkt alles in wunderbarer Art zusammen, die in sehr abwechslungsreiche Arrangements und in einen warmen Klang verpackten Melodien, die variantenreichen und stimmungsvollen Spannungsbögen, die leichtfüßige, den Boden kaum berührende Beschwingtheit, die spielerische Eleganz, mit der die Beteiligten an die Sache herangehen, die immer wieder geschickt gesetzten spontanen Wechsel und, und, und. Robert Schönherr will die Hörerschaft mit seiner Musik auf hohem Niveau, fern jeder Verkopftheit einfach nur stilvoll unterhalten, was er mit seiner Band auch tut. Dem Ganzen das glanzvolle i-Tüpfelchen setzt die Sängerin Alexandra Schenk auf, die mit ihrer ausdrucksstarken und souligen Stimme drei Nummern – einer Eigenkomposition („Love Words Count“) und zwei Coverversionen (Stevie Wonders „Too High“, Willie Tees „Can‘t Be Done“) – den letzten gefühlvollen Schliff und fesselnden Tiefgang verleiht.

„One Nite Samba“ ist ein Album geworden, auf dem der Jazz klassischen Formats auf richtig spritzige und erfrischend unverstaubte Weise zugänglich zum Erklingen gebracht wird. Es ist ein Stück Musik, das wirklich Spaß macht. Wer also den gediegenen und facettenreichen Jazzklang zu schätzen weiß, ist bei Robert Schönherr und seinen Mitstreitern genau an der richtigen Adresse. Absolut hörenswert. (Text:Michael Ternai)

Besetzung:
Robert Schönherr – Piano
Mario Gonzi – Schlagzeug
Joschi Schneeberger – Bass
Herwig Gradischnig - Tenor-, Sopransaxophon


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