Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Rob Hornstra - The Sochi Project


Hornstras fotografischer Ansatz und Van Bruggens einnehmende Geschichten über Menschen, Land und die bewegte Geschichte beider vereinen sich zu einem "slow journalism", der sich um ein grundlegendes Verständnis dieser kleinen, aber unglaublich komplizierten Region bemüht.

Der Fotograf Rob Hornstra und der Autor Arnold van Bruggen begannen 2009 ihr Dokumentarfotoprojekt über die Region um Sotschi in Russland, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014.

Das Buch "An Atlas of War and Tourism in the Caucasus" (Aperture 2013) gestaltet vom niederländischen Grafikbüro Kummer + Hermann, bildet nun den Höhepunkt dieses Fünf-Jahres-Projekts und ist ein modernes sowohl fotografisches als auch journalistisches Meisterwerk.

Zahlreiche Werkgruppen ihres Sotschi Projekts wurden bereits ausgezeichnet, darunter auch mit dem Canon Preis für innovativen Fotojournalismus im Jahr 2010, dem Magnum Expression Award im Jahr 2011, dem Sony World Photography Award (in der Kategorie Arts & Culture) im Jahr 2012 und dem World Press Photo Award for Arts & Entertainment Stories im Jahr 2012.

Rob Hornstra, *1975 in Borne, Niederlande. Lebt und arbeitet in Utrecht. Hornstra ist Dokumentarfotograf und Herausgeber dokumentarischer Arbeiten im Sinne des "slow journalism". Außerdem ist er der Gründer und ehemaliger künstlerischer Leiter der niederländischen Institution FOTODOK - Space for Documentary Photography. Vertreten wird Hornstra von der Flatland Gallery in Utrecht, NL.

Arnold van Bruggen, *1979 in Texel, Niederlande. Lebt und arbeitet in Amsterdam. Der Autor und Filmemacher gründete die journalistische Produktionsagentur Prospektor.

Öffnungszeiten
Die Galerie und Bibliothek sind zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag - Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr
Samstag von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos.

Zur Eröffnung spricht Andrew Phelps mit Rob Hornstra und Arnold van Bruggen.


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