Theater

Rob and The Hoodies


ROB & THE HOODIES greift auf unterhaltsame Weise Motive der Robin-Hood-Legende auf und versetzt diese in eine Schule im heutigen Nottingham. Das Stück behandelt dabei auf lockere und humorvolle Art das Thema Mobbing und stellt auch die klassischen Geschlechterrollen in Frage. Zudem bietet es eine tolle Gelegenheit, den SchülerInnen die historische Figur des Robin Hood näher zu bringen. ROB & THE HOODIES wurde erstmals bei den Schooltours 2010/11 aufgeführt und erfreute sich beim jungen Publikum größter Beliebtheit.

Rob Loxby, ein liebenswerter, doch nicht gerade selbstbewusster Teenager, ist ein großer Fan der Robin-Hood-Legende und hat voller Begeisterung ein Theaterstück für eine Schulaufführung verfasst, in der er selbst den Titelhelden zu spielen gedenkt. Das Theater ist für ihn nicht nur Vergnügen, sondern bietet ihm auch eine Auszeit von einer Realität, in der er meistens als Verlierer dasteht. Regelmäßig wird er von einer Gang, den „Hoodies", bedroht und bestohlen, und sieht keinen Ausweg aus seiner Opferrolle.

Zur ersten angesetzten Probe seines Stücks erscheinen jedoch nur seine beiden Freunde Will Parlett und John Little und ein Mädchen namens Marianne Maiden. Enttäuscht über das geringe Interesse, muss Rob auch noch diese drei davon überzeugen, dass nicht jeder die Hauptrolle spielen kann. Vor allem an Marianne beißt er sich die Zähne aus, denn sie ist nicht gewillt das brave Fräulein zu spielen. Scherzend gehen sie zu viert das Stück durch und Marianne hat den genialen Einfall ihre geringe Zahl durch Hilfe aus dem Publikum wettzumachen. Am Ende trennen sie sich mit dem Beschluss, dass jeder übers Wochenende seine Vorschläge zu Papier bringen soll.

Samstags arbeitet Rob in einem Supermarkt nahe seinem Wohnblock und wird auch an diesem Tag von den Hoodies abgefangen, die nach seinem Handy nun auch seinen Lohn einfordern. Als Marianne unerwartet auftaucht, treten die Hoodies unerklärlicherweise die Flucht an.

Bei der nächsten Probe unterbreiten Will und John ihre Ideen: Mehr Action muss her! Sofort schreiten sie zur Tat und führen ihre Slow-Motion-Kampfversion zwischen dem Sheriff und Little John vor. Erwartungsgemäß zeigt Rob sich nicht gerade begeistert. Doch es kommt noch schlimmer! Alle drei haben ihre eigene Version des Stoffs verfasst und jeder einzelne seine Rolle zum eigentlichen Helden der Robin-Hood-Story stilisiert. Somit muss Rob sich ein „Persiflage-Medley" zu Gemüte führen und stürmt schließlich wütend und enttäuscht davon.


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