Klassik

Ring Nachklang


RING NACHKLÄNGE

Eine "Kammermusik Apotheose"

17.00 bis 22.00 Uhr Festspielhaus

17.00 Uhr: ELISABETH LEONSKAJA

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Klavierquartett KV 478
JÖRG WIDMANN
Elf Humoresken für Klavier
ROBERT SCHUMANN
Klavierquartett Es-Dur, op. 47

Klavier: Elisabeth Leonskaja
Geige: Bogdan Božovič
Viola: Mariko Hara
Violoncello: Giovanni Gnocchi

Die Tiroler Festspiele sind immer für eine Überraschung gut - vor allem, wenn sich dadurch das Programm um einen hochkarätigen Juwel der Klassikwelt erweitert. Wir haben nun kurzerhand beschlossen, das Konzert mit dem Ensemble Risognanze rund um Tito Ceccherini und seine zeitgenössischen Musikwelten durch ein Kammerkonzert mit Starpianistion Elisbateh Leonskaja und ihren Musikfreunden am Nachmittag bereits ab 17 Uhr zu erweitern - und liefern somit eine "Kammermusik Apotheose", die wir als RING NACHKLÄNGE gemeinsam mit Ihnen feiern wollen. Die bereits gebuchten Karten für das Ensemble Risognanze behalten natürlich ihr Gültigkeit, berechtigen aber nun auch für den Besuch des nachmittäglichen Kammerkonzerts.

20.00 Uhr: ENSEMBLE RISOGNANZE

TOSHIO HOSOKAWA
The Raven
Monodram für Mezzosopran und 12 Spieler
basierend auf „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe
(Österreichische Erstaufführung)
FEDERICO GARDELLA
„Architetture del suono e del silenzio“
FRANCO DONATONI
„Hot“

Ensemble Risognanze
Musikalische Leitung: Tito Ceccherini

In Edgar Allan Poes bahnbrechendem Gedicht „Der Rabe“ erkannte der japanische Komponist Toshio Hosokawa Ähnlichkeiten mit dem No-Theater, in dem Tiere und Pflanzen und Geister (Spiritualitat) die Hauptrolle spielen, nicht die Menschen selbst.Das Thema „Verlust“ eines Menschen steht im Vordergrund, aber grundsätzlich hat Poe mehr vom Prozess des Zusammenbruchs der modernen Welt gesprochen, ausgelöst durch das Eindringen eines seltsamen Tieres aus einer anderen Dimension. „Nimmermehr“ – das ist das Wort, das der Rabe auf alle Fragen antwortet. „Nimmermehr“ wären die Tiroler Festspiele auf Hosokawa gestoßen, wäre es nicht Tito Ceccherinis ausdrücklicher Wunsch gewesen, die österreichische Erstaufführung dieses Werkes hier in Erl zu leiten. Nach den zahlreichen inspirierenden Konzerten von Tito Ceccherini und seinem Ensemble Risognanze im Rahmen der Festspiele sei es jedem Gast geraten, sich gemeinsam mit Ceccherini auf Entdeckungssuche nach musikalischen Höhepunkten in der Musik der Gegenwart zu machen.


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