Oper · Theater

Rinaldo


Händel erschuf im Februar 1711 mit seiner ersten Londoner Oper Rinaldo. Laut Librettist Rossi hat Händel die Oper in zwei Wochen komponiert, „und dies in größter Vollkommenheit“. Der Stoff stammt aus Torquato Tassos Kreuzritterepos Das befreite Jerusalem, aus dem vor allem die Geschichten um Rinaldo und Armida ein beliebter Opernstoff des 17. Jahrhunderts waren. Doch nur in Händels Oper ist der Ritter Rinaldo die beherrschende Titelfigur.

Keine andere Oper des Komponisten wurde zu seinen Lebzeiten so oft aufgeführt, wie sein Erstlingswerk für das Londoner Publikum. Das verwundert nicht, ist Rinaldo doch ein musikalisches und szenisches Feuerwerk der besonderen Art und versammelt die schönsten melodischen Einfälle, die Händel bis zu diesem Zeitpunkt zu Papier brachte.

Im Kampf um Jerusalem hat General Goffredo seinem besten Krieger Rinaldo die Hand seiner Tochter Almirena als Siegesprämie versprochen. Die Zauberin Armida, die auf Seiten Argantes, des Herrschers über Jerusalem, kämpft, raubt Almirena aus den Armen Rinaldos. Beim Versuch seine Braut zu befreien, gerät auch er in Gefangenschaft. Zwar können sich beide der Liebe Armidas beziehungsweise Argantes erwehren, doch nur Magie vermag sie zu befreien und den Christen zum Sieg zu verhelfen.

Opera seria in drei Akten (1711/1731)
Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto von Giacomo Rossi nach Aaron Hill

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung:

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky
Inszenierung Christiane Lutz
Bühne Christian Tabakoff
Kostüme Natascha Maraval
Rinaldo Jake Arditti
Goffredo Vladimir Dmitruk
Almirena Gan-ya Ben-gur Akselrod
Argante Tobias Greenhalgh
Armida Natalia Kawalek-Plewniak
Mago Christoph Seidl
Orchester Bach Consort Wien


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