Theater

Rilke: Cornet


Eine Reise mit Rilkes Dichtung in die Entfremdung des Krieges und gleichzeitig in die Innigkeit und Sehnsucht der unschuldigen, liebenden Jugend.

Eine Reise mit Rilkes Dichtung in die Entfremdung des Krieges und gleichzeitig in die Innigkeit und Sehnsucht der unschuldigen, liebenden Jugend.
"Reiten, reiten, reiten, durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag...“

Rainer Maria Rilkes WEISE VON LIEBE UND TOD DES CORNETS CHRISTOPH RILKE katapultiert uns - ausgehend von einem Ereignis aus dem Jahre 1663 - durch die Kreuzzüge, die Gräuel der zwei Weltkriege und eine ungewisse Gegenwart in eine poetische, unfassbare Zukunft: durch karge, nackte, elektrisierte Gitarrenlandschaften, wie in einem schrägen, entfesselten Roadmovie, feiern Doujenis, Forenbacher und Bush - glühend und innerlich leuchtend - die Zartheit, Schönheit und Kostbarkeit des menschlichen Lebens: konzentriert auf Rilkes Sprache und die sie auslösende Phantasie, ins dunkle Leuchten von Eros und Thanatos. "Sie tasten vor sich her wie Blinde und finden den Anderen wie eine Tür. Fast wie Kinder, die sich vor der Nacht ängstigen, drängen sie sich ineinander ein. Und doch fürchten sie sich nicht. Da ist nichts, was gegen sie wäre: kein Gestern, kein Morgen; denn die Zeit ist eingestürzt. Und sie blühen aus ihren Trümmern."

Darsteller: Daniel Doujenis
Elektrische Gitarren: Matthias Forenbacher, Jacques Bush
Konzept, Regie: Daniel Doujenis
Ausstattung: Vibeke Andersen


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