Oper · Theater

Rigoletto


Der Inbegriff der italienischen Oper ist in Verdis Rigoletto vom Geist der französischen Ideen- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts durchdrungen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Sujet entschied sich Verdi auf dem Höhepunkt seines Schaffens für Victor Hugos Drama Le Roi s'amuse (Der König amüsiert sich); Librettist Francesco Maria Piave verlegte auf Drängen der Zensur hin den Schauplatz von Paris ins italienische Mantua. In jedem Fall schenkte Victor Hugo dem gefeierten Verdi jenen ambivalenten, buckligen Hofnarren Rigoletto als Protagonisten seiner Oper, die unentdeckt sein vielleicht politischstes Werk darstellt und seinen Weltruhm begründete.

Musikalische Leitung
Martin Braun
Inszenierung
Andreas Baesler
Bühne
Harald B. Thor
Kostüme
Tanja Hofmann
Dramaturgie
Magdalena Hoisbauer
Nachdirigat
Leslie Suganandarajah
Choreinstudierung
Martin Zeller

Besetzung:

Der Herzog von Mantua
Jacques le Roux
Rigoletto, sein Hofnarr
Federico Longhi
Gilda, dessen Tochter
Julia Sitkovetsky
Sparafucile, ein Bravo
Dominik Nekel
Maddalena, seine Schwester
Jessica Eccleston
Giovanna, Gildas Gesellschafterin
Vaida Raginskytė
Graf von Monterone
Nikolai Galkin
Marullo, ein Edelmann
Justus Seeger
Borsa, Höfling
Xiaoke Hu
Graf von Ceprano
Rastislav Lalinsky
Gräfin von Ceprano
Kathleen Louisa Brandhofer
Ein Gerichtsdiener
Ville Lignell
Ein Page der Herzogin
Mitsuyo Okamoto
Yoon Mi Kim-Ernst

Herrenchor des Landestheaters Linz
Statisterie des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz


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