Kunstausstellung

Richard Nonas


Richard Nonas schuf bis heute ein Werk, das nicht die Einfachheit der Materialien, die Regelmäßigkeit in den Kombinationen und die Masse des einzelnen Objekts verneint, sondern es in Zusammenhang mit dem realen Raum und dem Betrachter setzt.

Als Robert Pincus-Witten 1971 den Terminus Post-Minimalismus einführte, versuchte er die künstlerischen Positionen zu umschreiben, die sich um eine Neudefinition des Minimalismus bemühten. Die Heterogenität innerhalb dieser Gruppe zeugt davon, dass dieser Begriff mehr ein zeitliches Phänomen festhielt, als wirklich eine inhaltliche Lösung zu liefern.

Richard Nonas schuf bis heute ein Werk, das nicht die Einfachheit der Materialien, die Regelmäßigkeit in den Kombinationen und die Masse des einzelnen Objekts verneint, sondern es in Zusammenhang mit dem realen Raum und dem Betrachter setzt. Er betreibt keinen Formalismus. Der Begriff Installation bezeichnet die Zusammenstellung einer Ausstellung.

“What interested me … was not minimalist ‘specific objects’ but rather the possibility of nonspecific charged ones: ‘dangerous objects’ whose power lay in their weird nonspecificity, their emotional slipperiness… . Tense, almost-vibrating objects were what I wanted, formal objects on the edge of becoming emotionally charged specific places.” Richard Nonas (2004)

Die Konstruktion einer künstlerischen Welt durch primäre Ästhetik und die Aufteilung des Sinnlichen „definiert die Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit in einem gewissen Raum und bestimmt, wer Zugang zu einer gemeinsamen Sprache hat und wer nicht“. Jacques Rancière (1)


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