Klassik

Rheingold-Quartett


In der Kirche zu Bartholomäberg, der „schönsten Dorfkirche Österreichs“, erklingt diesmal nicht die historische Orgel, sondern ein Hornquartett. Das „Rheingold Quartett“, bestehend aus Mitgliedern des Symphonierochesters Vorarlberg, lädt auf eine Reise durch zweihundert Jahre Hornmusik. Das ist ungefähr der Zeitraum, in dem es das Horn in seiner jetzigen Form, also als Instrument mit Ventilen, gibt. Die früheren Formen des Horns, angefangen vom Blasen in Tierhörner – daher wohl der Name – oder des Naturhorns, das heute im Zuge der historischen Aufführungspraxis wieder an Bedeutung gewonnen hat, all das wird außen vor gelassen.
Dafür widmen sich die vier Herren vom Rheingold Quartett nach Rossini, Homilius und Franz Strauss, der Hornist an der bayerischen Hofoper München und Vater des großen Komponisten Richard Strauss war, mehreren heutigen Komponisten, die mit Lust den Klang dieses wunderschönen Instruments in unsere Zeit bringen. Da hören wir etwa „Born for Horn“ des so genialen wie verrückten Tirolers Werner Pirchner oder Stücke des Texaners Kerry Tuner. Abschließend greift das Rheingold Quartett in die eigene Trickkiste und zaubert allerhand Fetziges in Arrangements ihres Mitglieds Christoph Ellensohn. Somit ist ein klangprächtiges und abwechslungsreiches Konzert an einem wunderschönen Ort vorprogrammiert.

Das „Rheingold“ Quartett mit dem vier Hornisten Andreas Schuchter, Christoph Ellensohn, Mathias Fuchs und Lukas Rüdisser.


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