Klassik

Revolutionsetüde


Mit bebendem Herzen verfolgte Franz Liszt den Triumph und die Tragödie Ungarns: Am 15. März 1848 feierten die Liberalen des Landes die Bildung einer freien Regierung, am 6. Oktober 1849 verbluteten die Befehlshaber der Armee und ihr Premierminister Batthyány im Kugelhagel der Österreicher.

Liszt sandte den Nationalhelden die Trauerklänge seiner „Funérailles“ nach und feierte ihren Mut – ebenso wie Chopin die Helden des polnischen Aufstands. Klavierstürme zum Freiheitskampf, wie geschaffen für Bernd Glemser.

Programm:

Liszt: Funérailles
Sonetto 104 del Petrarca
Après une lecture du Dante. Fantasia quasi Sonata
Chopin: Polonaise in As, op. 53 (Heroische Polonaise)
Etüden und Mazurken


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