Pop / Rock

Reverend Peyton's Big Damn Band


Darf es mal ein bisschen authentischer sein? Der ehrwürdige REVEREND PEYTON lügt nicht. Seine Combo ist vielleicht nur ein Trio, aber sie ist BIG und eine FAMILY. Frau BREEZY bedient das Waschbrett, der Bruder trommelt. Peyton gibt als Einflüsse CHARLEY PATTON und FURRY LEWIS an, der Mann ist also auf der Höhe der Zeit. Country-Blues versteht er so: 'When folks go to see a band perform, they want to come out to see a show and that's nothing new, Charley Patton was playing with his teeth and behind his head in 1930, now people say that's punk rock, but they've been doing that for a hundred years. I think country blues was the first punk rock if you ask me.' Die kongeniale Verquickung von Punk Rock und Country Blues ist auch auf dem neuen Tonträger „So Delicious“ in symbiotischer Vollendung zu goutieren.
Glitterhouse schreibt über das Album: „Stoisch repetitiv, roh, stampfend, galoppierend bis stürmisch, immer wieder mitreißend. Roher messerscharfer Stomp Blues (Rock)/Boogie, Primitive Blues Rock, Hillbilly Blues, so eine Art Skiffle Blues. Tief Southern-geerdete ländliche doch manisch infiltrierte old-timey/20er/30er-Wurzeln, die oft (nicht immer) elektrifiziert werden (bzw. akustisch verstärkt), aber auch Früh-70er Blues Rock-Anleihen. Eine simple durchschlagskräftige Slide, teils (s.o.) akustisch. Minimalistic Drums. Und mehrfach schleicht sowas wie ungeschliffen-eigenwilliges Pop-Appeal ein, infektiös, unwiderstehlich, vielleicht ihr bestes Songwriting bislang.“


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