Pop / Rock

Rekatkanon


Ihre Songs tragen Namen (sic!) wie: Mathilde, Anna oder Herman. Sie selbst heißen Pieter Paul, Lode, Pieter und Jef. Raketkanon aus Belgien, unter KennerInnen auch nur RKTKN genannt, haben dieses Jahr ihr zweites Album „RKTKN #2“ – von niemand geringerem als Noise-Mastermind Steve Albini produziert – veröffentlicht und kommen bereits zum zweiten Mal zum poolbar//festival.

Hurra! Ihre Mischung aus psychedelischem Chaos, winzigen, aber doch hörbaren Metal-Einflüssen und einer gehörigen Portion Experimental wird in gekürzter Form einfach Noiserock genannt. Das bedeutet vor allem zwei Dinge: Es wird laut und es sind Gitarren anwesend. Das ist ja schon mal nicht schlecht. Und trotzdem steckt noch mehr in der Musik dieser Band. Einerseits ist da der melodiöse und oft sphärisch-unverständliche Gesang, der den HeadbangerInnen den Wind aus den Haaren und ihnen die Tränen in die Augen treibt, andererseits sind da auch die ruhigen Parts, die zwar immer noch noisig vorgetragen wirken, aber trotzdem auch mal zum Schmusen beim Konzert einladen. Raketkanon vergleichen sich gern mit den Melvins oder auch den Butthole Surfers. Wer mit diesen Bands etwas anfangen kann, ist hier also schon mal richtig. (Christian Pausch/sk)


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