Vortrag · Fotografie Ausstellung

Reisen im Bildraum. Stereofotografien aus der Fotosammlung WestLicht


Entwickelt in den 1830er-Jahren als wissenschaftliches Instrument, wurde das Stereoskop kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein bekannt. Anhand fotografischer Aufnahmen und praktikabler Betrachtungsgeräte wurde dieses frühe „3-D“-Verfahren zu einem populären Massenmedium, das überwiegend in der Reisefotografie seine Anwendung fand.

Text und Vortrag: Marie Röbl
Digitale Bildaufbereitung und Projektion: Günter Macho Im Rahmen der Ausstellung: Die Welt in Heftformat. National Geographic 1888 - 1950

Entwickelt in den 1830er-Jahren als wissenschaftliches Instrument, wurde das Stereoskop kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein bekannt. Anhand fotografischer Aufnahmen und praktikabler Betrachtungsgeräte wurde dieses frühe „3-D“-Verfahren zu einem populären Massenmedium, das überwiegend in der Reisefotografie seine Anwendung fand. Die Stereoskopie war nach der Lithographie und dem Buchdruck eine der maßgeblichen Formen der bildlichen Aneignung von Welt im Privaten und in dieser Hinsicht eine Vorläuferin von illustrierten Zeitschriften wie National Geographic. Der Vortrag stellt Stereofotografien und optische Geräte aus dem Zeitraum von etwa 1855 bis 1900 in Beispielen aus der WestLicht Foto- und Kamerasammlung vor. Die Reise führt nach Amerika, Japan, Indien, in die Arktis und zurück nach Europa.
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