Kunstausstellung

Reinhold Egerth, Christine Pirker - Frozen Frames


Den Bildserien gemeinsam ist der Moment des flüchtigen Verweilens, des Augenblicks, der subjektiv gesehen eine Fülle weiterer Assoziationsketten auslösen kann, zeitlich und räumlich kaum eingrenzbar.

Der monochrome Farbcharakter mündet in atmosphärische Verdichtungen, die durch gezielte Lichtführung verursacht sind. In allen Serien wird sehr stark die Intimität der Objekte oder Figuren in ihrer unterschiedlich ausgeprägten Beziehung zueinander und ihrer Wechselwirkung in Hinblick auf ihren jeweiligen Erscheinungsraum verdeutlicht. Während in „Frozen Frames“, die Figur sich als Hauptbildträger darstellt, erscheint in „Men And Trees“ ihre Dominanz weniger augenscheinlich, die Roboter wirken nicht immer bildimminent, trotzdem nie zufällig, sie stehen vielmehr als Synonym für eine fremdbestimmte funktionierende aber gleichzeitig isolierte Menschheit, in der das Individuum durch gleichgeschaltete Wesen ersetzbar wird. Konsequentes zyklisches Arbeiten sowie relativ strenge kompositorische Konzepte runden die formalen Gemeinsamkeiten ab.

Öffnungszeiten
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