Theater

Reigen


In Schnitzlers „Reigen“ dreht sich alles um das heuchlerische Paarungsverhalten quer durch alle gesellschaftlichen Schichten des Fin de Siècle. Doch inmitten von Eitelkeiten, Doppelmoral und egomanischer Triebbefriedigung blitzen auch immer wieder Einsamkeit, Verzweiflung und Sehnsucht auf.

Die Dirne macht’s dem Soldaten umsonst, der bedrängt daraufhin erfolgreich das Stubenmädchen, das ist auch seinem jungen Herrn zu Willen, der sucht sodann sein Abenteuer in der Affäre mit einer verheiratetet Frau, die hat mit ihrem Mann heute nur ausnahmsweise Sex, weil der sonst lieber das süße Mädel im Séparée vernascht, das auch mit einem jungen Dichter auf’s Zimmer geht, der mit einer Schauspielerin schläft, die danach den Grafen verführt, der sich in der Früh mit der Dirne im Bett wiederfindet, womit sich der Reigen schließt.

Wegen expliziter Inhalte ist die Inszenierung erst ab 16 Jahren geeignet.



Theaterstück in zehn Bildern von Arthur Schnitzler



SCHAUSPIEL Julia Frisch, Michael Kuttnig INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer ASSISTENZ & MUSIKAUSWAHL Rudi Müllehner LICHT & TECHNIK Michael Kment, Chris Lindorfer SUJET & GRAFIK & FOTOGRAFIE Bernhard Mayer PRODUKTION Tribüne Linz


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