Literatur · Theater

Rede an den kleinen Mann


Wilhelm Reich, der umstrittenste und radikalste Schüler Sigmund Freuds, schrieb sich die Rede an den kleinen Mann 1946 regelrecht von der Seele, ohne Absicht, sie jemals zu publizieren.

Es ist ein menschliches Dokument, kein wissenschaftliches, ein Dokument der bitteren Erfahrung nach den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft. Mit Entsetzen musste Reich erleben, wozu der „kleine Mann“ fähig ist.

Ignaz Kirchner spielte diesen Text von 1987 bis 2000 fünfzig Mal in Wien. Wir nehmen ihn im Kontext der aktuellen politischen Ereignisse und des vermehrten Rechtspopulismus wieder in den Spielplan.


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