Klassik

Recreation - Grosses Orchester Graz


Wolfgang Amadeus Mozart: Exsultate, jubilate, KV 165
Georg Friedrich Händel: As Steals the Morn, aus „L’Allegro, il penseroso ed il moderato“, HWV 55
Felix Mendelssohn: Lobgesang. Sinfonie-Kantate in B, op. 52

Cornelia Horak & Alexandra Flood, Sopran
Franz Gürtelschmied, Tenor
Chor des Musikgymnasiums Dreihackengasse
(Einstudierung: Thomas Perstling-Edlmair)
recreation – GROSSES ORCHESTER GRAZ
Dirigent: Andreas Stoehr

Ein Dezember ohne Weihnachtskitsch: Mit seiner Sinfoniekantate „Lobgesang“ schuf endelssohn ein Gotteslob für alle Konfessionen im Konzertsaal. Andreas Stoehr dirigiert die gewaltige „Sinfonie-Kantate“ in zwei Hälften: vor der Pause die Sinfonie, nach der Pause die Kantate. Davor jubeln die Solisten in Mozarts lateinischer Motette, einst geschrieben für einen Mailänder Opernstar, und in Händels allerschönstem Duett.

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ formierte sich im Jahre 2002 aus Musikern, die zuvor in den Reihen des Grazer Symphonischen Orchesters ihre künstlerischen Lorbeeren gesammelt hatten. Unter der Intendanz von Mathis Huber und mit Stefan Vladar als Chefdirigenten präsentierte das Ensemble in der Saison 2002/03 einen ersten eigenen Konzertzyklus, der vom Grazer Publikum mit Begeisterung angenommen wurde. Außer in seinen Konzertzyklen in Graz ist das Orchester auch bei der styriarte zu hören gewesen, es gastierte im großen Wiener Musikvereinssaal, in der Alten Oper Frankfurt, beim steirischen herbst, beim Jazzsommer Graz u. a. m. Seit dem Sommer 2014 bildet recreation auch die Basis des neu ins Leben gerufenen styriarte Festspiel-Orchesters. Im Frühling 2013 war die damals frisch gegründete Originalklangformation des Orchesters, recreationBAROCK, unter Michael Hofstetter äußerst erfolgreich in Schloss Versailles und in Lyon zu Gast. 2016 gab man Konzerte im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg. In der laufenden Saison lockt nun schon der vierte Abonnementzyklus dieses Barockorchesters mit vier Doppelkonzerten in den Grazer Minoritensaal.

Die meisten Mitglieder des Orchesters haben eines gemeinsam: Sie erhielten zumindest einen Teil ihrer Ausbildung an der Grazer Musikuniversität oder unterrichten selbst dort, am Steirischen Landes-Konservatorium oder an anderen steirischen Musikschulen. Auch ihre Nationalitäten machen das Kollektiv der Orchestermusiker zu etwas Besonderem: Sie stammen aus halb Europa (Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Albanien, Griechenland, Ungarn, Slowakei, Armenien u. a.) und bilden damit einen Kosmos dieses südosteuropäischen Zukunftsraumes im Kleinen. Die Grazer Musikuniversität lockt beständig junge Talente zur Ausbildung an. Diese nehmen oft und gerne die Gelegenheit wahr, im Orchester recreation als GastmusikerInnen ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit diesen jungen KünstlerInnen erweitert sich das wechselnde Nationalitätenpanorama des Orchesters bis China, Japan, Israel, Finnland, Spanien oder Russland, aber auch nach Frankreich, Kuba, Venezuela und Neuseeland.


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