Klassik

Recreation Graz, Markus Schirmer, Klavier


Dmitri Schostakowitsch wusste um die Bedeutung „der Fünften“, als er seine eigene Nr. 5 komponierte – Beethoven war sein Idol. Doch er wählte d-Moll statt c-Moll, Melancholie statt Pathos. Den Kulturfunktionären Stalins war seine neutönende Vierte unangenehm aufgestoßen. In der Fünften nun arrangierte er sich mit der Sowjetideologie vom verständlichen Kunstwerk – und schuf einen Welterfolg. Sascha Goetzel steht am Pult und begleitet vor der Pause Markus Schirmer durch die Stürme des Beethovenʼschen c-Moll.

Einführung im Saal um 19.15 Uhr – Eintritt frei


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