Vortrag

Ratten, Wölfe und Menschen. Das anthropozentrische Weltbild und die Fakten


Die vergleichende Verhaltens-und Kognitionsforschung entdeckt immer stärkere Ähnlichkeiten zwischen den geistigen, emotionalen und sozialen Leistungen von Menschen und anderen Tieren. Damit stellt sie zunehmend das Bild der Tiere als gefühl- und bewusstseinslose Reiz-Reaktionsmaschinen infrage. Dennoch verharrt die Gesellschaft hartnäckig in dem Glauben, der Mensch sei der alleinige Mittelpunkt der weltlichen Realität. Kurt Kotrschal versucht, einen Bogen von den neuen Erkenntnissen der Verhaltensbiologie zu den aktuellen Mensch-Tierbeziehungen in unserer Gesellschaft zu schlagen.

Kurt Kotrschal
Biologe, Professor am Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien

Barbara Krennmayr
Gastgeberin


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