Literatur · Theater

Raoul Eisele - Einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt


Der Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“ beschäftigt sich mit Leerstellen, dem Vergessen und der Liebe, deren Abwesenheit. Mit der Aufarbeitung von Themen wie Demenz, Tod, Liebe und dem Hinterbliebsein arbeitet sich Raoul Eisele durch eine Familiengeschichte, seine eigenen dunklen Flecken im Kopf und porträtiert in poetischer Sprache, was es heißt du erinnern und jene schwarzen Löcher, die Leerstellen zu füllen, um anschließend zu erfahren, dass jede Erinnerung Risse hat, keine verheerenden, aber Risse wie das Universum, Risse wie schwarze Löcher im All, all jene, die man nicht zu füllen vermag.

Raoul Eisele, geb. 1991, wohnhaft in Wien. Studierte Germanistik und Komparatistik. 2017 debütierte er mit seinem Lyrikband „morgen glätten wir träume“, Edition Yara. Weitere Veröffentlichungen finden sich u.a. in Rampe, Ostragehege, Jahrbuch der Lyrik, Junge Literatur Burgenland, Wo warn wir, ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik. 2019 wurde er neben dem Lyrikpreis der Energie Burgenland (1. Platz) auch mit dem Lyrikpreis der Lecher Literaturtage (2.Platz) sowie dem nordhessischen Autorenpreis (3. Platz) ausgezeichnet. Den Juni 2020 verbrachte er als Writer in Residence in Salzburg. 2020 erhielt er das Startstipendium für Literatur. Seit Anfang 2020 ist er, neben Martin Peichl, Mitbegründer der Lesereihe „Mondmeer und Marguérite“.


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