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Ramsch & Rosen


Zwischen alten Bildern, Handschriften und Zeilen stöbern 'Ramsch & Rosen' nach alten Melodien. Ist die Staubschicht erstmal behutsam beiseite gewischt, entpuppt sich das zum Vorschein kommende oftmals als richtiger Herzensschatz, bei dem selbst ein Hauch von Kitsch nicht aufdringlich wirkt.

Das Duo „Ramsch und Rosen“ wurde im Jahr 2011 gegründet. Zu den ersten Liedern mit Zitherbegleitung (traditionelle österreichische Volkslieder und Jodler) kamen immer mehr Tänze und Melodien, sowie eigene Kompositionen hinzu. Auch das Instrumentarium wurde sehr bald um Geige, Trompete, Bratsche, Akkordeon, elektronische Tanpura und Fußschellen erweitert, um den Stücken verschiedene Klangfarben zu geben.

Das Repertoire bildet nun zumeist eine Schnittstelle aus traditionellen Liedern und Einflüssen des Lebens der beiden Musizierenden, die unter Anderem der Improvisation einen hohen Stellenwert beimessen: Volksmusik im Hier und Jetzt, die eine Brücke schlägt zwischen einer Zeit (und ihrer Musik) in der die Uhren noch anders tickten, und einer Gesellschaft, in der man mit der ganzen Welt verbunden sein kann, und sich aus der unglaublichen Vielfalt und dem „Dschungel“ an Möglichkeiten die wenigen wertvollen Elemente auswählen muss, die genau zum Individuum passen.

Ebenso gehen die beiden Musiker Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer mit ihrer Musik um, und versuchen im Fluss der Zeit die Zeitlosigkeit zu finden, die sie auf der Bühne mit dem Publikum gemeinsam zelebrieren. So entsteht eine Musik, die von den beiden Ausführenden nicht getrennt werden kann und unbedingt aus ihnen - und innen - passieren muss, mit Tiefgang, aber auch mit Augenzwinkern. „Der schönste Moment ist, wenn im Konzert alles miteinander zu verschmelzen beginnt: wir mit unserer Musik, unsere Musik mit dem Publikum, das Publikum mit Raum und Zeit, sodass nur noch der gegenwärtige Moment mit seinem Klang existiert.“, sagen die beiden.


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