Theater

Radetzkymarsch


Landestheater Innsbruck

6020 Innsbruck, Rennweg 2

Do., 24.01.2019

19:30
  • Großes Haus

In Joseph Roths großem, liebevoll-bitteren Roman herrscht eine ganz besondere Stimmung – zwischen Aufbruch und Abgesang, Festhalten und Loslassen.

Schauspiel nach dem Roman von Joseph Roth.
Bühnenfassung von Andreas Karlaganis und Ingo Berk

Regie
Philipp Jescheck
Bühne & Kostüme
Michele Lorenzini
Dramaturgie
Romana Lautner

Besetzung

Franz von Trotta / Arbeiter
Jan-Hinnerk Arnke
Carl von Trotta
Phillip Henry Brehl
Jacques / Kaiser Franz Joseph
Johannes Nikolussi
Dr. Demant / Graf Chojnicki / Arbeiter
Raphael Kübler
Oberst Kovacs / Herr Knopfmacher / Major Zoglauer / Doktor Skowronnek / Arbeiter
Jan Schreiber
Wachmeister Slama / Graf Tattenbach / Kapturak / Bezirkskommissär Horak / Baron von Nagy Jenö
Johannes Gabl
Rittmeister Taittinger / Hauptmann Wagner / Rittmeister Zschoch / Arbeiter
Kristoffer Nowak
Onufrij / Baron von Sennji / Arbeiter
Stefan Riedl
Valerie von Taußig / Arbeiter
Margot Mayrhofer
Fräulein Hirschwitz / Resi Horwath / Die Nachtigall von Mariahilf / Arbeiter
Hannah Candolini

Das Kaiserreich ist am Ende: Carl Joseph von Trotta führt ein Leben geprägt vom Militär und dessen Regeln. Doch diese scheinen ihren Sinn verloren zu haben. Er lebt in einer Welt, die unaufhaltsam auf den Untergang zusteuert, sich aber mechanisch immer weiter dreht. Und so macht auch er mechanisch weiter und weiter, ohne Sinn, ohne Glück. Zunächst dem Wunsch des Vaters folgend, wird er Soldat. Liebschaften mit verheirateten Frauen und die wenigen Freundschaften, die ihn begleiten, enden allesamt tragisch – größtenteils sogar tödlich. Mehr und mehr verfällt er dem Alkohol, verliert sein ganzes Geld. Und über allem thront das Bild des Großvaters, des Helden von Solferino, der einst im Krieg dem Kaiser das Leben gerettet hat und dadurch zum Helden wider Willen wurde.

In Joseph Roths großem, liebevoll-bitteren Roman herrscht eine ganz besondere Stimmung – zwischen Aufbruch und Abgesang, Festhalten und Loslassen. Seine Figuren spüren, wie die Idee und Kraft einer Ordnung, eines sicher geglaubten, scheinbar nie enden wollenden, behaglichen Systems verblasst. Aber sie stehen noch ohne Werkzeug da, um die neue Zeit mitgestalten zu können. So erscheinen sie wie gelähmt, unfähig, diese existentielle Veränderung für sich zu nutzen.

  • Do., 24.01.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • Fr., 25.01.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • Mi., 30.01.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • Fr., 01.02.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • So., 03.02.2019

    19:00

    • Großes Haus
  • Mi., 06.02.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • Do., 28.02.2019

    19:30

    • Großes Haus
  • Fr., 01.03.2019

    11:00

    • Großes Haus
  • Sa., 02.03.2019

    18:00

    • Großes Haus
  • So., 24.03.2019

    19:00

    • Großes Haus
  • Sa., 13.04.2019

    19:00

    • Großes Haus