Vortrag · Diverses

Rachel Whitereads Shoa Mahnmal. Eine Wiener Aufregung


Nachdem Whiteread im Jänner 1996 als Siegerin eines geladenen Wettbewerbs der Stadt Wien gekürt wurde, begannen vier turbulente Jahre der Umsetzung mit zahlreichen öffentlich ausgetragenen Debatten zwischen Wiener Politik, jüdischer Gemeinde und Bevölkerung.

Rachel Whitereads „Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah“ am Wiener Judenplatz war das erste permanente Werk der Künstlerin im Außenraum. Das Mahnmal-Projekt wurde von Simon Wiesenthal initiiert. Nachdem Whiteread im Jänner 1996 als Siegerin eines geladenen Wettbewerbs der Stadt Wien gekürt wurde, begannen vier turbulente Jahre der Umsetzung mit zahlreichen öffentlich ausgetragenen Debatten zwischen Wiener Politik, jüdischer Gemeinde und Bevölkerung. Heute gilt das Mahnmal nicht nur als eines der Hauptwerke Whitereads sondern auch als viel zitierter und für eine Generation junger Künstler_innen prägender künstlerischer Beitrag zur Erinnerungskultur. Astrid Peterle, Kuratorin des Jüdischen Museums Wien, gibt Einblicke in die Genese des Mahnmals, sowohl aus künstlerischer Perspektive als auch in Hinblick auf die politischen Konflikte rund um seine Realisierung.

Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kontakt: +43 1 79557-770, [email protected]


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