Klassik

Quatuor Mosaïques


Ihre Liebe zur historischen Aufführungspraxis brachte die vier kongenialen Musikerinnen und Musiker des Quatuor Mosaïques einst einander näher – und bald war beschlossen, die historische Aufführungspraxis am klassischen Streichquartett zu erproben.

Alexander Borodin
Streichquartett Nr. 2 D-Dur (1881)
Joseph Haydn
Streichquartett f-moll Hob. III/35 (1772)






Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1 (1873)

Brahms hat nach eigenen Angaben 20 Streichquartette zerstört, ehe er 1873 sein erstes Opus mit zwei Beiträgen zur Gattung publizierte. Der Kopfsatz des c-moll-Quartetts geriet denn auch zum krassen Beispiel einer alle Grenzen überschreitenden Quartettmusik und einem Bekenntnis des Melancholikers Brahms. In den beiden Mittelsätzen hat er diesen «beschwerlichen Weg» jedoch auf bezaubernde Weise versüßt: So schrieb er als Adagio eine Romanze, die den betörenden Zauber eines Nachtstücks verströmt. In schärfstem Kontrast zu Brahms' selbstkritischer Befangenheit steht mit dem fünften von Joseph Haydns «Sonnenquartetten» ein Werk klassischer Vollendung und mit Borodins zweitem Streichquartett ein Stück auf dem Programm, dessen eingängige Nocturne es sogar zu Hollywood- und Broadway-Weihen gebracht hat.

Quatuor Mosaïques:

Erich Höbarth, Violine
Andrea Bischof, Violine
Anita Mitterer, Viola
Christophe Coin, Violoncello

PROGRAMM:

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett Es-Dur K 421b (1783)
Franz Schubert
Streichquartett B-Dur D 112 (1814)






Ludwig van Beethoven
Streichquartett B-Dur op. 18/6 (1800)


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