Literatur · Klassik

Quartett & Mehr


Wenn Thomas Selditz und Nils Mönkemeyer mit ihren wertvollen historischen Bratschen die Bühne des Planetensaales betreten, um ein weitgehend unbekanntes Juwel des französischen Barock erstrahlen zu lassen, bedeutet dies auch den Startschuss für ein nun vier Tage andauerndes Kammermusikfest.

Nach der grandiosen Ravel 'schen Klaviersuite „Le tombeau de Couperin“, interpretiert vom französischen Pianisten Sélim Mazari, setzt sich erstmals auch der künstlerische Leiter von ARSONORE, Markus Schirmer, zu seinem jungen Kollegen an den Flügel, um mit ihm gemeinsam die pure Lebensfreude von Darius Milhauds „Scaramouche“ zu entfachen.

Colettes in zarte Wortfarben getauchter Text „Der Wächter in der Nacht“, gelesen von Julia Stemberger, bildet die Brücke zu Gabriel Faurés opulentem Klavierquartett Nr. 1, bei welchem erstmals die ehemalige Primaria des Berliner Artemis Quartetts, Natalia Prishepenko, und der dem Grazer Publikum von seinen fulminanten Auftritten bestens bekannte deutsch-japanische Cellist Danjulo Ishizaka zu hören sein werden.

Programm:

Jean-Marie Leclair
Sonate für zwei Violen, op.12 Nr. 6 (1747)
Allegro
Allegro moderato
Andante
Allegro non presto

Thomas Selditz, Viola
Nils Mönkemeyer, Viola

Maurice Ravel
Le tombeau de Couperin (1914-17)
Prélude
Fugue
Forlane
Rigaudon
Menuet
Toccata

Sélim Mazari, Klavier

Darius Milhaud
Scaramouche für zwei Klaviere, op. 165b (1937)
Vif
Modéré
Brazileira

Markus Schirmer, Klavier
Sélim Mazari, Klavier

– Pause –

Colette
Der Wächter in der Nacht

Julia Stemberger, Rezitation

Gabriel Fauré
Klavierquartett Nr. 1 c-Moll, op. 15 (1879)
Allegro molto moderato
Scherzo. Allegro vivo
Adagio
Allegro molto

Markus Schirmer, Klavier
Natalia Prishepenko, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Danjulo Ishizaka, Violoncello


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