Oper · Theater

Pünktchen und Anton


Kinderoper nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Erich Kästner.

Pünktchen lebt mit ihren wohlhabenden Elter, Herrn und Frau Pogge, der Köchin Berta und dem Kindermädchen, Fräulein Andacht, in einer schönen großen Wohnung. Leider haben Pünktchens vielbeschäftigte Eltern nur wenig Zeit für ihre Tochter. Aber Pünktchen hat einen guten Freund: Anton. Er lebt mit seiner Mutter, Frau Gast, in ärmlichen Verhältnissen. Antons Mutter ist seit längerer Zeit sehr krank. Darum ist Anton neben der Schule damit beschäftigt, zu kochen und sie zu pflegen - und heimlich abends Schuhbänder zu verkaufen, um das Haushaltsgeld ein wenig aufzubessern.
Pünktchens Kindermädchen Fräulein Andacht hat einen Verlobten, Robert, der ein rechter Ganove zu sein scheint. Immer wieder verlangt er Geld von ihr. Pünktchen und Anton können zufällig im Kaffeehaus belauschen, wie er sie auch wegen eines mysteriösen, von ihr gezeichneten Plans bedrängt.
Am Abend bereiten sich Herr und Frau Pogge auf einen Opernbesuch vor. Da taucht plötzlich Klepperbein auf, ein zwielichtiger Junge, der ebenfalls in Pünktchens Straße wohnt. Er verrät den Pogges, dass Pünktchen trotz der späten Stunde nicht in der Wohnung und schon gar nicht im Bett ist. Unter der Bedingung, dass er zehn Euro erhält, will er sie zu ihrer Tochter führen.
Die besorgten Eltern folgen ihm. Schon bald entdecken sie Pünktchen und Fräulein Andacht bettelnd neben Anton auf der Straße. Pünktchen versucht ihren entsetzten Eltern zu erklären, dass sie mit dem Verkauf von Zündhölzern nur Anton helfen wollte, und Fräulein Andacht doch für ihren Verlobten ganz dringend Geld brauche.
Plötzlich begreift Anton: Es war ein gezeichneter Plan von Pogges Wohnung, den Fräulein Andacht ihrem Verlobten übergeben musste, und nun ist Robert auf dem Weg dorthin, um sie auszurauben. Denn Anton hat gesehen, wie Fräulein Andacht dem Ganoven einen Schlüssel zugesteckt hat. Und die dicke Köchin Berta ist allein zu Hause! Pünktchen schafft es gerade noch, sie telefonisch zu warnen, sodass Berta den Einbrecher überwältigen kann. Er wird zusammen mit dem Kindermädchen von der Polizei abgeführt.
Herr Pogge ist gerührt vom Schicksal Antons und seiner Muter. Er lädt beide ein, ab sofort in der Wohnung der Pogges zu leben. "Wir sollten alle teilen", meint Herr Pogge.
Du nicht auch?

Matthias von Stegmann | Inszenierung
Walter Schütze | Ausstattung


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