Film

Puccini e la fanciulla (Puccini und das Mädchen)


Eine ereignisreiche Filmgeschichte. Die Regisseure Paolo Benvenuti und Paola Baroni im Gespräch (Dolmetscherin: Michela Magnani)
Anschließend: Österreichische Erstaufführung des Films »Puccini e la fanciulla«

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten.
(1080 Wien, Trautsongasse 2, Tel: +43 (01) 408 30 65)






1908, Torre del Lago. Das Dienstmädchen Doria im Hause von Giacomo Puccini wird von Elvira, der Ehefrau des Maestro, beschuldigt, die Geliebte ihres Mannes zu sein. Das Mädchen erträgt diese Ungerechtigkeit nicht und nimmt sich das Leben.

2008 präsentierten die Dokumentarfilmer und Filmregisseure Paolo Benvenuti und Paola Baroni »Puccini e la fanciulla« eine filmische Version über den Selbstmord von Doria Manfredi. Die Recherchen für den Film dauerten rund sechs Jahre und brachten unbekannte Episoden sowie Dokumente aus dem Leben von Giacomo Puccini an das Licht der Öffentlichkeit, darunter eine Filmrolle aus dem Jahre 1915, auf der Puccini zu sehen ist.

Anlässlich des 150. Geburtstages von Puccini 2008 feierte der Film »Puccini e la fanciulla« seine Premiere beim Festival del cinema di Venezia und löste dabei heftige Kontroversen aus. In Italien wurde der Film auf Betreiben von Puccinis Erben verboten. Doch die Wahrheit rund um diese delikate Episode erwies sich bereits unmittelbar nach Dorias Tod; eine Untersuchung bewies ihre Jungfräulichkeit. Ein dramatisches Kapitel, das in das Leben und in die Musik Puccinis eindrang. Doria Manfredi inspirierte den Komponisten zur Figur der Liù in seiner letzten Oper »Turandot«.

Im Rahmen der »Serata Pucciniana« geben Paolo Benvenuti und Paola Baroni Einblick in die spannende Entstehungsgeschichte ihres Filmes und die Ereignisse im Leben der Familie Puccini. Im Anschluss an die Präsentation wird der Film »Puccini e la fanciulla« als österreichische Erstaufführung gezeigt.


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