Oper

Prinzessin Anna oder wie man einen Helden findet


Susann Opel-Götz hat eine kluge und liebevolle Geschichte erfunden, die von der Erkenntnis handelt, dass man oft etwas ganz anderes findet als man sucht. Sie schöpft dabei aus dem großen Repertoire alter Kindermärchen. Jakob Vinje hat eine abwechslungsreiche und virtuose Musik zu Wolfgang Adenbergs temporeichem Libretto geschrieben.

An einem sonnigen Donnerstagnachmittag im Mai beschloss der alte König in Pension zu gehen. Er hängte seine Krone an den Nagel, nahm den Heiratsantrag seiner Köchin an und verschwand mit ihr auf Nimmerwiedersehen nach Mallorca.

Zuvor verabschiedete er sich aber noch von seiner Tochter Anna und vermachte ihr das halbe Königreich. Warum nur das halbe? Weil die andere Hälfte fur den Helden reserviert war, der die Prinzessin retten und dann heiraten sollte. Ihre Zofe Moldau kannte sich zum Glück mit Prinzessinnen bestens aus und wusste, dass diese nur dann gerettet werden, wenn sie auf vielen Matratzen liegen und wenn sie genug Erbsenbrei essen. Oder wenn sie so schwarz sind wie Ebenholz, so rot wie Blut und so weiß wie Schnee. Oder wenn sie glitschige Frösche küssen.

Als das aber alles nichts hilft und der ersehnte Held immer noch nicht auftaucht, macht sich Prinzessin Anna selbst auf die Suche. Und tatsächlich: Irgendwo ganz hinten, im letzten Eck des Königreichs, trifft sie auf einen Puppenspieler, der so gar nicht wie ein Held aussieht. Kein Schwert, kein Gold, kein Orden. Aber er schafft es, die Prinzessin zum Lachen zu bringen!

Eine Kinderoper von Jakob Vinje und Wolfgang Adenberg . Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Susann Opel-Götz . Für Kinder ab 5 und die ganze Familie
Österreichische Erstaufführung

Besetzung:

Regie Mareike Zimmermann

Musikalische Leitung Paul Lugger

Bühne & Kostüme Michael D. Zimmermann

Prinzessin Anna Maria Erlacher

Jakob, Frosch, König Philipp Meraner

Moldau Kristina Cosumano

Klavier Paul Lugger

Cello Susanne Fritz

Klarinette Max Bauer


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