Oper · Theater

Das schlaue Füchslein


Diese „grüne“ Oper ist nichts weniger als ein Werk für Kinder, sondern eine, mit Handlungsmomenten realer Menschen durchsetzte, als Tiergeschichte getarnte musikalische Betrachtung über die Sehnsucht nach der Ganzheitlichkeit der Natur, über den durch feststehende Konventionen unerfüllten Eros, über das nostalgische Hoffen Älterer auf das zyklische Werden.

Basierend auf einem Bildroman schuf Janacek in den 1920er-Jahren sein oft als mährischer Sommernachstraum apostrophiertes Schlaues Füchslein.

Trotz des tragischen Endes der Titelheldin strahlt der eher heitere, optimistische Grundton der Musik eine insgesamt tröstliche Atmosphäre aus. Mit der Inszenierung dieser Staatsopern-Erstaufführung kehrt Otto Schenk als Regisseur zurück an das Haus am Ring.

Tomas Netopil | Dirigent
Otto Schenk | Regie
Amra Buchbinder | Ausstattung
Emmerich Steigberger | Licht

Gerald Finley | Der Förster
Wolfgang Bankl | Harašta
Chen Reiss | Füchslein Schlaukopf


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