Literatur

Preis der Literaturhäuser: Judith Schalansky


Seit 2002 wird der Preis der Literaturhäuser vergeben. 2014 erhält die 11. Auszeichnung – eine Lesereise, honoriert mit 11.000 Euro – die deutsche Schriftstellerin Judith Schalansky, bekannt seit ihrem „Atlas der abgelegenen Inseln. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde“.

Seit 2002 wird der Preis der Literaturhäuser vergeben, bisher u.a. an Ulrike Draesner, Bodo Hell, Peter Kurzeck, Michael Lentz, Sibylle Lewitscharoff, Anselm Glück, Ilija Trojanow, Thomas Kapielski, Elke Erb und Feridun Zaimoglu. 2014 erhält die 11. Auszeichnung – eine Lesereise, honoriert mit 11.000 Euro – die deutsche Schriftstellerin Judith Schalansky, bekannt seit ihrem „Atlas der abgelegenen Inseln. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde“ (Mare, 2009).

Die Literaturhaus-Leiter/innen von Berlin, Hamburg, Salzburg, München, Köln, Stuttgart, Leipzig, Graz, Zürich, Rostock und Basel ehren damit eine Autorin und Buchgestalterin, die beeindruckende Texte schreibt, daraus wunderschöne Bücher macht und diese bemerkenswert präsentiert. Die Jury des Netzwerks der Literaturhäuser spricht von Judith Schalansky als „ideale Botschafterin des Buches“, die die Überzeugung vertritt, dass sich jeder Text erst durch eine auf ihn geschnittene Gestaltung richtig entfalte.

Die Laudatio hält in Salzburg die österreichische Autorin und Biologin Andrea Grill.

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, lebt in Berlin. Veröffentlichungen: „Fraktur mon Amour“ (2006), „Blau steht dir nicht. Matrosenroman“ (2008), „Der Hals der Giraffe. Bildungsroman“ (2011), seit 2013 Herausgeberin der Buchreihe „Naturkunden“.


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