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ANTONÍN DVOŘÁK
Konzert für Violoncello und Orchester, h-Moll, op. 104

LEOŠ JANÁČEK
„Das Kind des Dorfmusikanten“,
Ballade für Orchester

LEOŠ JANÁČEK
Orchestersuite aus „Jenůfa“

PRAGER SYMPHONIKER
TOMÁŠ BRAUNER Dirigent
RAPHAELA GROMES Violoncello


Das letzte in den USA entstandene Werk des vor 120 Jahren verstorbenen Antonin Dvořák ist eines für ein Instrument, das der Komponist gar nicht sehr mochte – „oben näselt es, unten brummt es!“ Doch ausgerechnet er hat das berühmteste und dankbarste aller Cellokonzerte geschrieben. Das wunderbare Stück ist von der tiefen Schwermut, aber auch der leidenschaftlichen Lebensfreude der slawischen Seele erfüllt. Mit den Prager Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Tomáš Brauner gastieren „Native Speaker“ dieser Musik, mit der Münchnerin Raphaela Gromes ein „Shooting Star“ am Cello. Leoš Janáček wäre anno 2024 schon 170 Jahre alt und erscheint uns doch als ein Komponist der Moderne. In der Tat entstanden seine wesentlichen Werke zum Großteil erst nach 1900. Wenig bekannt ist „Das Kind des Dorfmusikanten“, ein atmosphärisches Orchesterstück mit einem prächtigen Solo für die erste Geige, die den Musikanten spielt. Am Ende des Abends steht die Suite aus Janáčeks bekanntester Oper, der tief berührenden tschechischen Dorfgeschichte „Jenůfa“.